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Bürgermeister verteilt warme Socken

Preußisch Oldendorf(wk). Familienberatung, Musik und Reibekuchen: Die Familienmesse der Stadt Preußisch Oldendorf ist am Sonntag auf großes Publikumsinteresse gestoßen. Teil der Messe war auch ein besonders warmer Neugeborenen-Empfang.

Besonders warm deshalb, weil der Empfang eine flauschige Überraschung für die jüngsten Bürger der Stadt bereit hielt. Bürgermeister Marko Steiner überreichte allen Eltern ein Paar Socken für ihren Nachwuchs. Gestrickt hatte sie die Mutter des Bürgermeisters, die über größere Restbestände an Wolle verfügte. Mehr als 60 Paar Socken landeten schließlich in Steiners Korb. Insgesamt zählt die Stadt in diesem Jahr bislang 87 Neugeborene. Nach Auskunft der Gleichstellungsbeauftragten Andrea Kneller – gleichzeitig Chef-Organisatorin der Messe – soll der Empfang zur festen Einrichtung werden.

Für junge Eltern und Familien erwies sich die Messe als Fundgrube. Von der AWO über den Jugendtreff bis hin zur Diakonie waren zahlreiche Institutionen mit Informationsständen vertreten. André Vahrenkamp, Sozialpädagoge des Diakonischen Werks, betonte die Bedeutung der Väter bei der Erziehung: »Kinder, insbesondere Jungen, brauchen ihren Vater von Anfang an.« Er rät werdenden Eltern dazu, schon während der Schwangerschaft die Zeit nach der Geburt zu planen. »Väter, die sich einbringen möchten, sollten das frühzeitig mit ihrem Chef besprechen.« Das könne oft den Weg zu guten Lösungen für die ersten Monate nach der Geburt ebnen, erklärte Vahrenkamp.

Ein neues Angebot stellte das Espelkamper Hexenhaus vor. Dort können ab sofort auch Männer Beratung erhalten – bei Problemen wie einer Trennung oder Existenzängsten. Die Hemmschwelle, ein solches Angebot auch anzunehmen, sei bei Männern allerdings hoch, sagte Sozialpädagogin Sarah Kissing.

Dem Organisationsteam der Messe stand ein Etat von 500 Euro zur Verfügung. Bürgermeister Steiner merkte an, dass mit diesen vergleichsweise bescheidenen Mitteln viel erreicht worden sei. Die Rückmeldungen vieler Besucher waren positiv

 

Quelle: Westfalen-Blatt vom 08. November 2016