Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

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Neubau innerhalb des Diakoniezentrums? Eine sogenanntes »Pflegehotel«!

 

Lübbecke. Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Wirtschaft im Gesundheitswesen des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs des Kreises Minden-Lübbecke stellten jetzt im Mehrgenerationenhauses (MGH) der Diakonie am Garnisonsring drei Projekte vor, die sie im Rahmen des Bildungsgangs zum staatlich geprüften Betriebswirt bzw. zur staatlich geprüften Betriebswirtin erarbeitet hatten.

Im überfüllten Veranstaltungsraum des MGH begrüßte zunächst die Bildungsgangbeauftragte, Oberstudienrätin Jutta Neuhäuser die Schülerinnen und Schüler sowie die zahlreichen Gäste, zu denen auch Dieter Hovemeyer als Vertreter von Kirche und Diakonie und Schulleiter Michael Paul gehörten. Sie erläuterte die Projekte, die allesamt in der Region angesielt sein mussten, mit der Maßgabe, aus der Praxis etwas für die Praxis zu erarbeiten. Einen hohen Stellenwert hätten diese Arbeiten im Rahmen der insgesamt vier Jahre dauernden Ausbildung, die an zwei Abenden in der Woche und an Wochenende absolviert werde.

Danach hatten die drei Projektgruppen jeweils rund eine Stunde Zeit, um ihre Ergebnisse in Wort und Bild zu präsentieren. Zunächst ging es um das Thema »Die Zeit heilt alle Wunden« - Wundversorgung in niedergelassenen Praxen, mit dem sich Nadine Burow, Bianka Ewert und Nicolas Scholz befasst hatten. Danach stellten Ella Ristov, Mergem Eski und Svetlana Schmidt vor, was sie zum Apothekenwesen herausgearbeitet hatten. Sie hatten ihre Arbeit mit »Apotheke unter Druck« überschrieben.

Nach einer kurzen Pause war dann die dritte Gruppe an der Reihe. Diese Vorstellung wurde besonders von Diakonievorstand Werner Ruschmeier mit großem Interesse verfolgt. Zum einen ist die Diakonie neuer Kooperationspartner des Berufskollegs, zum anderen hatte in dieser Projektgruppe mit Stefanie Campioni eine Mitarbeiterin der Diakonie mitgearbeitet und schließlich betraf das Thema dieser Arbeitsgruppe explizit das Diakonische Zentrum am Garnisonsring, denn es lautete: »Tante Emma – ein zeitgemäßes Verkaufskonzept - Die rentabilitätsorientierte Gestaltung einer Verkaufsstätte im Rahmen der Diakonileistung« .

Zur Erläuterung: die Diakonie denkt zusammen mit anderen Investoren über einen weiteren Neubau innerhalb des Diakoniezentrums nach. Eine sogenanntes »Pflegehotel« soll entstehen und Teil dieser Räume sollte womöglich einen Kiosk bekommen. Ob sich so etwas lohnen würde, genau damit haben sich in ihrer Arbeit Stefani Campioni, Klaudia Fest, Uta Preußner und  Anda Zimmermann beschäftigt. Sie sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass sich ein Kiosk mit eigenem Raum und Personal nicht rechnen wird, Stattdessen schlagen sie vor, eine solche Einrichtung in das vorhandene Café im Mehrgenerationenhaus zu integrieren. Mit begrenzten Öffnungszeiten, die dann womöglich mit dem im Café vorhandenen Personal abgedeckt werden könnten. Sollte der Bedarf wachsen, so schlagen die vier vor, müsse man über die Akquise von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern nachdenken. 

Die Schülerinnen und Schüler samt Lehrkräften und Diakonievertretern vor dem MGH. Links Schulleiter Michael Paul, neben ihm Jutta Neuhäuser. Rechts Dieter Hovemeyer und im Zentrum Stefanie Campioni, die ihr Projektergebnis mit ihrer Gruppe vorstellte.

 



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