Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Illu

Sie befinden sich hier: / Leben im Alter / Mehrgenerationenhaus / Informationen


Inhalt

Mehrgenerationenhaus kämpft uns Weiterleben

 

Die Bundeszuschüsse für das Mehrgenerationenhaus laufen Ende nächsten Jahres aus.

Lübbecke. (huse) Seit gut dreieinhalb Jahren gibt es das Mehrgenerationenhaus der Diakonie am Garnisonsring in Lübbecke. Allmählich wird es nun Zeit, sich konkrete Gedanken über die Zukunft der Einrichtung zu machen, denn Ende nächsten Jahres endet die Förderung durch das Bundesfamilienministerium. 40.000 Euro sind dann fünf Jahre lang als Zuschuss geflossen.

Ins Leben gerufen hatte die Mehrgenerationenhäuser Ursula von der Leyen ursprünglich in ihrer Funktion als Sozalministerin des Landes Niedersachsen, später dann als Bundesfamilienministerin bundesweit. Man kann sich noch gut an ihren Besuch in Lübbecke erinnern, als sie vor der letzten Bundestagswahl im Mehrgenerationenhaus Station machte. Dabei waren auch die bundesweit 500 Mehrgenerationenhäuser ein Thema. Die Ministerin machte bei dieser Gelegenheit ein weiteres Mal deutlich, dass die Zeit der Zuschüsse seitens des Bundes begrenzt sei. Nach Ablauf der fünf zugesagten Jahre werde jedes Haus seine Zukunft selbst sichern müssen.

 

Friedrich-Wilhelm Grevel und Anke Elsing, beide im Mehrgenerationenhaus tätig, hoffen auf eine Zukunft für ihre Einrichtung.

Und genau diese Tatsache sorgt seit geraumer Zeit für Sorgenfalten bei der Diakonie. Anke Elsing und Friedrich-Wilhelm Grevel waren unter anderem deshalb jetzt als Vertreter des Mehrgenerationenhauses auf einem Treffen von Vertretern von Mehrgenerationenhäusern aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Hannover. Nach einem Besuch einer Ausstellung des Netzwerkes der niedersächsischen MGhs im Landtag ging es anschließend um Informations- und Gedankenaustausch zum Thema. Im Mittelpunkt stand die Frage: »Wie können wir unser Mehrgenerationenhaus in Zukunft finanzieren?«

Im Ergebnis stellte man fest, dass für alle die Richtung die gleiche sein muss. Das heißt, in den nächsten Wochen und Monaten müssen sich die Träger, und das heißt hier, die Diakonie, auf den Weg machen, um Quellen zur Finanzierung der nach 2011 fehlenden 40.000 Euro pro Jahr aufzutun.

Sponsoren gesucht

Ansprechpartner wären aus Sicht der Lübbecker MGH-Nutzer vor allem das Land, die Kommune, das heißt, die Stadt Lübbecke, private Sponsoren und der Kirchenkreis in Zusammenarbeit mit der Diakonie. Dort laufen, wie wir in Erfahrung bringen konnten, intern bereits seit mehreren Monaten Gespräche und Überlegungen.

Auf Landesebene ist eine Arbeitsgemeinschaft der Mehrgenerationenhäuser gegründet worden, die auf politischer Ebene Druck ausüben will. Die Lübbecker MGH´ler werden dazu stoßen, denn sie wollen um den Erhalt ihres Mehrgenerationenhauses kämpfen. Ziel ist eine langfristige Förderung. Denn das MGH mit seinen vielseitigen Angeboten wird inzwischen von unterschiedlichsten Gruppen unterschiedlichen Alters gut genutzt.





Suchen und Finden


Ergänzen Sie unser Team!


Mach mit im Ehrenamt!


Ihre Spende hilft helfen


Programm Mehrgenerationenhaus


Kirche und Diakonie


Ferien für die Seele - Reisen 2012