Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

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Eine gute Nachricht aus der Hauptstadt

Am Freitag, 11. November 2011, kam die gute Nachricht für das Mehrgenerationenhaus (MGH) der Diakonie Lübbecke: das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat entschieden, dass die Förderung der Einrichtung bis Dezember 2014 gesichert ist. Voraussetzung für diese Entscheidung war die Zusage der Stadt Lübbecke, sich für diesen Förderzeitraum mit 10.000 Euro jährlich an der Finanzierung zu beteiligen. Aber auch das MGH war gefragt, mit einem zukunftweisenden Konzept wusste das MGH zu überzeugen.
In den vergangenen knapp fünf Jahren hat das MGH ein breites Angebot für Jung und Alt auf die Beine gestellt. Die neben- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Vielzahl freiwillig engagierter Menschen haben die Einrichtung zu einem Begegnungs-, Beratungs- und Betreuungszentrum werden lassen, in das sich die Besucherinnen und Besucher auf vielfältige Art einbringen, bzw. davon profitieren können.
Krabbelgruppe, Kindertagespflege, Hausaufgabenbetreuung, Boy’s Day und Kochen für Anfänger gehören ebenso zum Angebot, wie Sport- Ernährungs- und Kreativangebote, Vorträge und Infoveranstaltungen für Eltern und Senioren und Seniorinnen. Außerdem stellt das MGH seine Räumlichkeiten für Gruppentreffen und Familienfeiern zur Verfügung und organisiert Fahrdienste.

Der generationenübergreifende Gedanke soll auch in Zukunft das Handeln der MGH bestimmen. Größere Bedeutung sollen aber auch die Aufgabenbereiche Alter und Pflege, Integration und Bildung, haushaltsnahe Dienstleistungen und freiwilliges Engagement finden.
Das Lübbecker Team wird zu Beginn des nächsten Jahres mit einigen neuen Angeboten aufwarten. Ein besonderes Anliegen ist es ihnen, noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Einrichtung kein Wohnprojekt ist, sondern eine offene Begegnungsstätte für alle Bürgerinnen und Bürger. Über Wünsche und Anregungen zum Programm, sowie aktive Mitarbeit würden sie sich freuen. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gern persönlich im Mehrgenerationenhaus Lübbecke, Garnisonsring 30, oder telefonisch unter 05741 – 23 60 136 oder per Mail unter mehrgenerationenhaus@diediakonie melden.

Gefeiert wurde diese gute Nachricht aus der Hauptstadt mit einem kleinen Empfang im MGH. Drei Jahre weitere Förderung, darauf konnte man schon mal einen Sekt, einen Sekt mit Orangensaft oder auch Orangensaft pur genießen.
Viele aus den Gruppen, die sich regelmäßig im Mehrgenerationenhaus treffen, waren gekommen. Natürlich auch einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Diakonie. An deren Spitze Vorstand Werner Ruschmeier. Gekommen war auch der frühere Geschäftsführer der Diakonie, Manfred Brand, nach dem das Mehrgenerationenhaus benannt ist. Ehrenamtliche waren da. Es war Zeit für Gespräche und dafür, sich so zu freuen, wie das die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Anke Elsing, seit Eintreffen der Nachricht aus Berlin fast ununterbrochen tut. Werner Ruschmeier war natürlich ebenfalls bester Laune darüber, "dass es mit dem MGH weitergeht." Das Haus sei bereit und werde sicher in der Zukunft noch mehr eine feste Institution für die Stadt und die Region. Es verbinde die unterschiedlichsten Gruppierungen: »Hier wird es in den nächsten jahren noch weitere Menschen geben, die das Haus nutzen."

Anke Elsing schilderte kurz, wie sie eher per Zufall die gute Nachricht mitbekommen hatte. Sie dankte vor allen den vielen Ehrenamtlichen, die das Angebot absicherten. Anke Elsing: "Viele Nebenamtliche tun mehr, als sie tun müßten." das lasse das MGH gut aussehen. Und, dies unterstrich sie noch einmal, "ohne Bürgermeister Eckard Witte wären wir nicht im Folgeprogramm".

Empfang aus Anlass der Weiterförderung des Mehrgenerationenhauses der Diakonie. Links Namensgeber Manfred Brand. In der Mitte Diakonievorstand Werner Ruschmeier, links neben ihm die Leiterin des Hauses, Anke Elsing.



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