Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

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Südamerikafest im Mehrgenerationenhaus

Motto »Schmecken, hören und tanzen«

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Das Buffet beim Internationalen Fest hatte viele Köchinnen und Köche aus aller Herren Länder.

Lübbecke. (huse) Der Internationale Club hatte am vergangenen Dienstag  zu einem Südamerikafest im Mehrgenerationenhaus am Garnisonsring 30 unter dem Motto »Schmecken, hören und tanzen« eingeladen. Südamerikanisch waren die bunten Speisen, die für das Buffet zusammengetragen worden waren und südamerikanisch waren auch die Gäste: drei Kolumbianer und ein Brasilianer, die sich auf Einladung des »Experiment« bei Gasteltern im Lübbecker Land aufhalten.

Vier junge Südamerikaner berichteten über ihre Heimat: Otavio Montagner, Nicolàs Londono Soto, Juan Carreno und Camillo Pabon Marquez (von links).

Martina Meier von »Experiment« begleitete Camillo Pabon Marquez, Juan Carreno und Nicolàs Londono Soto (aus Kolumbien) sowie Otavio Montagner (aus Brasilien), die  mittels eines kleinen Films den zahlreich gekommenen Gästen ihre Heimatländer näherbrachten. Cicil Kaba vom Verein »Verständigung und Integration« hatte zuvor ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass wieder einmal so viele Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen im Mehrgenerationenhaus zusammengefunden hatte.

Am Buffet, das vornehmlich aus lateinamerikanischen Spezialitäten bestand, konnte man sich gegen einen kleinen Obulus bedienen und auch dieses Mal gab es wirklich wunderbare Dinge, die wahrlich Gaumenfreuden auslösten.

Traditionelle mexikanische Tänze führten Ada Erey Moreno und ihre Landsmann Salvador Velazquez (links) vor. Im Hintergrund Emiliano Zapata alias Salvador Velazquez.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, trat als Überraschungsgast die aus Mexiko stammende und in Lübbecke lebende mexikanische Tänzerin Ada Erey Moreno auf. Manch ein Gast wird sie schon als Solotänzerin gekannt haben, doch an diesem frühen Dienstagabend wurde sie bei ihrem Programm »Potpourri Verra Crusano« von zwei Landsleuten unterstützt, die gerade erst einmal etwas länger als eine Woche in Deutschland sind: Salvador Velazquez war ihr Tanzpartner bei den typischen traditionellen mexikanischen Tänzen. Im Hintergrund agierte Jorge de Hurbe als in Bronze gegossener Emiliano Zapata, der nach mexikanischer Sitte nur in Bewegung geriet  oder begeistert »Viva Mexico« von sich gab, wenn jemand eine Münze in ein Körbchen geworfen hatte.

Wieder einmal ein gelungenes Fest, bei dem viele dabei waren, die sich seit langem schon jeden zweiten Dienstag um 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus treffen. Cicil Kaba und ihre Mitstreiterinnen würden sich freuen, wenn sich der Kreis an diesen Abenden noch erweitern würde, »damit mehr Menschen aus verschiedenen Kulturen zueinander finden«.





 



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