Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

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Beide Altenheime der Diakonie in Lübbecke bieten hohe Lebensqualität

 Mit Urkunde der »Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung« (BIVA) ausgezeichnet

 

Das Matthäus-Seniorenzentrum der Diakonie am Garnisonsring in Lübbecke bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Lebensqualität.

 

Lübbecke. Die beiden Altenheime der Diakonie in Lübbecke bieten hohe Lebensqualität. Nachdem dies kürzlich bereits dem Evangelischen Altenheim an der Kirchstraße 3 bestätigt wurde, traf in diesen Tagen auch beim Matthäus-Seniorenzentrum am Garnisonring 28 eine entsprechende Urkunde der »Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung« (BIVA) ein.

 

 

In der Urkunde werden die bereits angesprochene »Lebensqualität im Alter« attestiert und Verbraucherfreundlichkeit festgestellt. Was alles zu dieser »Zertifizierung« gehört, das können Interessierte im Internet unter »www.heimverzeichnis.de« im Detail nachlesen.

Die Leiterin des Matthäus-Seniorenzentrums, Heike Diekmeyer, freut sich natürlich, dass man die gründliche Prüfung durch die »BIVA« ohne Einschränkung bestanden hat. Für ein Jahr gilt diese jeweils, und man kann sich schon jetzt darauf einstellen, dass nun in regelmäßigem Abstand eine aktualisierende Überprüfung stattfinden wird.

Gestoßen sei man auf das Heimverzeichnis im Internet, berichtet sie. Sie habe Kontakt aufgenommen, woraufhin dann ein ehrenamtlicher geschulter Prüfer mit einem Riesenkatalog von Fragen für einen Tag im Haus aufgetaucht sei. Drei Stunden lang wurde der Heimbeirat befragt, Heike Diekmeyer hatte ebenfalls lange Rede und Antwort zu stehen. Der Prüfer sah sich anschließend gründlich im Haus und in den Zimmern um und führte ausgiebige Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Dem prüfenden Gast sei es vor allem um die Wohnsituation, das Essen, das Betreuungsangebot und das selbstbestimmte Leben gegangen. Zum Beispiel, dass angeklopft wird, bevor jemand ein Zimmer betritt oder auch, dass das Briefgeheimnis gewahrt wird.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Manchmal müssten Menschen aus gesundheitlichen Gründen den eigenen vier Wänden den Rücken kehren, so Ministerin Ilse Aigner: »Als Heimbewohnerin und Heimbewohner ist es dann das zentrale Anliegen, die gewohnte Eigenständigkeit und Privatsphäre zu erhalten. Freundlichkeit, respektvoller Umgang, Selbstbestimmung und Teilhabe sind nur einige der Aspekte, die die Lebensqualität von Heimbewohnern ausmachen.«

Damit Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen können, welche Heime ihren Vorstellungen am nächsten kommen, fördert das Ministerium den Aufbau der bundesweiten Datenbank »www. heimverzeichnis.de«





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